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Konzertberichte

Overkill + Exodus + Torture Squad + Gamma Bomb
Do. 05.03.09, Spektrum in Augsburg

Was für ein scheiss Tag, Regen über Regen und nach ewiger Fahrt und zwischendurch fast explodierter Blase (ja, ja Biertrinken und lange Strecken sind nichts für mich, ich weiss) kurz vor 20.00 Uhr in Augsburg angekommen, sieht es aus wie an Weihnachten. Fetteste Schneeflocken, bitter kalt. FUCK YOU!

Ich war ja zum ersten Mal im Spektrum in Augsburg - Dorfdiscocharakter, viel Holz, gemütlich halt, so für manche. Der Laden ist kleiner als ich dachte, schätzungsweise 500 - 600 Leute, dann ist der Laden wirklich voll. Das Publikum war wie zu erwarten vom Altersschnitt her weit über 30.

Der Ordner an der Tür war der Vollpfosten des Abends, trotz eisiger Kälte wurden die Raucher dauernd aus dem windgeschützten Vorraum in die Kälte gejagt. So ist das eben, Ordnung muss sein auf dem Lande.

Im Club war noch nicht so viel los, vielleicht so um die 300 Leute um die Uhrzeit, man kam sehr flott an einen akzeptablen Platz. Leider spielte Gamma Bomb als erstes und um 20.00 Uhr war es dann auch schon vorbei, letztes Lied noch halb gesehen und schon war Schluss.

Komisch, da der Beginn auf 20.00 Uhr angesetzt wurde und es auch so im Internet stand. Wir sind 2 3/4 Stunden nach Augsburg gefahren bei dem schlechten Wetter und eigentlich wollten alle vier Leute im Auto Gamma Bomb sehen. Ich verstehe das nicht ganz, aber das ist auch nicht das erste Mal das Konzerte vor der angekündigten Uhrzeit beginnen. Besonders im Metalbereich ist das eine beliebte Sache, so in der Art Glücksspiel für die Besucher.

Nach recht kurzer Umbaupause ging´s dann weiter mit Torture Squad aus Brasilien. Die noch recht junge Combo legte ordentlich los mit feinem Oldschool Trash. Die Leute an der vorderen Front scheint es gut gefallen zu haben, mir war das etwas zu eintönig. Teilweise hat mich da an die alten SODOM Sachen erinnert. Ich hatte auch das Gefühl das für Torture Squad die Bühne noch etwas zu groß war. Eine Show in einem intimeren Rahmen wäre sicherlich die bessere Lösung gewesen. Aber scheiss drauf, die Band hat sich wacker geschlagen, und die Leute waren soweit recht zufrieden.

Sehr eigenartig im Spektrum ist auch das mitten im Konzertsaal ab ca. der Mitte des Raumes auf der vollen Breite hohe Bistrotische mit Thekenhockern drumrum stehen. Man kann sozusagen im Sitzen am Biertisch das Konzert sehr nahe miterleben. Und die Servicedamen bringen einem die Getränke auch noch an den Tisch. Guter Service eigentlich, obwohl ich es doch bevorzugt hätte, das die Tische nicht im Weg rumstehen.

Nach recht langer Umbaupause ging es dann weiter. Wie schon auf der letzte Tour, wo ich die Band in Schweinfurt sehen konnte, ging es mit "Bonded By Blood" gleich richtig los. Es ist sehr imposant, wieviel Live Power noch in der Band steckt. Der Song wurde fast schon Hardcoremäßig runtergerotzt. Schnell, hart, geil. Für mich das Highlight von Exodus an diesem Abend. Danach kam das neuere "44 Magnus Opus", gefolgt von "Fabulous Disaster" und dem göttlichen "Piranha". Frontmann Rob Dukes schaute nicht mehr ganz so zornig aus wie beim lezten Mal, aber eine gewisse aggressive Grundausstrahlung ist da auf jeden Fall noch vorhanden. Irgendwie war er mit dem Abend nicht so zufrieden, er wollte mehr Action beim Publikum sehen und forderte dies auch beim Publikum ein. Das war aber doch eher verhalten, es kamen danach ja auch noch Overkill auf die Bühne. Nach einer geschätzten 3/4 Stunde verabschiedeten sich Exodus mit "Strike Of The Beast" und hinterlies ein zufriedenes Publikum. Schade das Tom Hunting nicht dabei war, Ersatz am Schlagzeug war für ihn Chris Barker (Ex Cradle Of Filth).

Wieder eine gute halbe Stunde Umbaupause, der Laden war inzwischen sehr gut gefüllt, so ca. 600 Leute können das schon gewesen sein.

Licht aus, Nebel an - Overkill stehen auf der Bühne und los geht es mit dem grandiosen "Deny The Cross". Das Publikum geht gut ab, die Band ist in bester Spiellaune, so muss es sein. Mr. Bobby Blitz schaut trotz seinen beachtlichen 50 Lebensjahren noch aus wie ein junger Spund, wie macht er das bloss. Kein Gramm Fett an seinem durchtrainierten Körper, da kann man echt neidisch werden. Das Set besteht fast nur aus Klassikern, "Evil Never Dies", gefolgt von "Hammerhead", danach "Hello From The Gutter". Erste Sahne Songauswahl. Und gleich weiter mit "Thanx for Nothin', "Feel The Fire", "In Union We Stand", "Rotten To The Core", "Elimination", gefolgt vom Übersong schlechthin "Overkill" Keine langen Pausen, präzise gepielt, so macht das richtig Spass. Overkill verlassen kurz die Bühne und kommen mit dem "Necroshine" zurück, danach noch die Coverversionen von Subhumans "Fuck You" und "Overkill" von Motörhead - und Feierabend. Die Band hinterlässt ein glückliches Publikum, was angesichts dieses wirklich hervorragenden Gigs auch kein Wunder ist. Da können sich viele viele Bands ein Scheibchen abschneiden.

Danach wieder knapp 3 Stunden durch die verschneite Winterlandschaft um dann erschöpft, aber äußerst zufrieden die Matratze zu begrüssen. Vielen Dank an "Lepsch" und "Natascha" für´s Chauffieren.

Stephan / ETB

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